Aktualisiert

Ori and the Blind Forest: Welcher Schwierigkeitsgrad erwartet dich?

Erfahre, wie anspruchsvoll Ori and the Blind Forest ist, wähle deinen Einstiegsmodus, nutze Seelenverbindungen und meistere knifflige Sprünge und Fluchtsequenzen.

Springen zu
Ori and the Blind Forest: Welcher Schwierigkeitsgrad erwartet dich?

Wie schwer ist Ori and the Blind Forest?

Dieser wunderschöne Wald lässt dich jeden Fortschritt hart erarbeiten. Der Schwierigkeitsgrad von Ori and the Blind Forest spielt eine große Rolle, denn zur emotionalen Geschichte gehören anspruchsvolle Sprünge, gefährliche Umgebungen und Fluchtsequenzen, die deinen Fortschritt ausbremsen können. Wenn du vor dem Start weißt, was dich erwartet, bist du auf mehrere Versuche vorbereitet und lernst, wie dich ein verpatzter Sprung möglichst wenig Fortschritt kostet.

Dich erwartet ein anspruchsvoller Plattformer, bei dem Bewegung, Timing und der Umgang mit Kontrollpunkten im Mittelpunkt stehen. Auch Kämpfe tragen zur Herausforderung bei, besonders wenn viele Gegner den Bildschirm bevölkern. Doch ein großer Teil des Überlebens in Nibel besteht darin, sicher durch Gefahren zu navigieren.

Der Druck verändert sich im Verlauf des Abenteuers. Beim Erkunden kannst du eine Strecke in Ruhe ansehen und entscheiden, wo du speicherst. In Fluchtsequenzen musst du Bewegungen aneinanderreihen, während die Gefahr unaufhaltsam näher kommt.

HerausforderungWas sie anspruchsvoll machtSo gehst du damit um
UmgebungsgefahrenLava, Laser und gefährliche Hindernisse bestrafen Fehler bei der PositionierungSchau dir die Strecke an, bevor du zum Sprung ansetzt
GegnergruppenMehrere Gegner können sich überschneidende Gefahren erzeugenBeobachte ihre Angriffe, bevor du dich durch die Gruppe bewegst
Umgang mit SeelenverbindungenKontrollpunkte verbrauchen Energie, die auch bestimmte Fähigkeiten benötigenHalte genügend Energie zum Speichern bereit
FluchtsequenzenLängere Bewegungsfolgen stellen mehrere Fähigkeiten gleichzeitig auf die ProbeLerne die Strecke in überschaubaren Abschnitten

Der Gegensatz zwischen Grafik und Spielgeschehen kann dich überraschen. Sanftes Licht und ein ausdrucksstarker kleiner Held bedeuten nicht, dass jede Passage zum entspannten Umsehen einlädt.

Der Schwierigkeitsgrad von Ori and the Blind Forest lässt sich besser einordnen, wenn du zwei Aufgaben getrennt betrachtest: die nächste Bewegung sauber auszuführen und deinen bisherigen Fortschritt zu sichern. Verbesserst du einen dieser Bereiche, werden neue Versuche weniger frustrierend.

Offizielle Seite: Ori and the Blind Forest (store.steampowered.com)

Normal oder Schwer: Achte auf deine Edition

Prüfe zuerst, welche Edition du spielst, bevor du nach Schwierigkeitsoptionen suchst. Das ursprüngliche Ori and the Blind Forest bietet nicht die Schwierigkeitsauswahl von Ori and the Blind Forest: Definitive Edition.

Ori and the Blind Forest — Normal oder Schwer: Achte auf deine EditionImage: Steam / Moon Studios GmbH

Dieser Unterschied ist wichtig, wenn du Empfehlungen zum Einstieg auf Normal oder Schwer liest. Diese Auswahl gibt es in der Definitive Edition.

Edition oder EinstellungDas solltest du wissen
Ursprüngliche VeröffentlichungBietet keinen wählbaren Schwierigkeitsgrad
Definitive Edition: NormalIst weniger anspruchsvoll als Schwer
Definitive Edition: SchwerBietet eine zusätzliche Herausforderung für Spieler, die mit anspruchsvollen Plattformern vertraut sind

Wähle Normal, wenn du dir Zeit nehmen möchtest, Oris Bewegungen und das Speichersystem kennenzulernen. Wähle Schwer, wenn du schwierige Plattformpassagen bereits magst und beim Kennenlernen eines neuen Spiels eine zusätzliche Herausforderung suchst.

Erfahrung mit Celeste, Super Meat Boy oder Hollow Knight hilft dir einzuschätzen, wie gut du mit wiederholten Versuchen zurechtkommst. Betrachte diese Spiele aber nicht als genaue Schwierigkeitsskala. Wer mit anspruchsvollen Kämpfen gut klarkommt, kennt deshalb noch lange nicht den Weg durch eine Fluchtsequenz.

Ori verlangt von dir, räumliche Situationen zu erfassen, deinen Schwung zu kontrollieren und auf Gefahren zu reagieren. Das kann sich ganz anders anfühlen als das Erlernen der Angriffsmuster eines Gegners.

Überlege bei der Wahl des Schwierigkeitsgrads in Ori and the Blind Forest, was du dir von deiner Spielzeit wünschst. Wenn wiederholte Versuche für dich reizvoll klingen, ziehe Schwer in Betracht. Wenn du beim Erkunden und auf dem Weg zum nächsten Handlungsmoment weniger Hürden möchtest, starte auf Normal.

Bei beiden Einstellungen musst du die Plattformmechaniken lernen. Gib dir Zeit, die Bewegungen zu verstehen, bevor du dein Können am Todeszähler misst.

Mach Seelenverbindungen zur Gewohnheit

Mit Seelenverbindungen kannst du eigene Kontrollpunkte erstellen und verbrauchst dafür Oris blaue Energie. Es gibt auch feste Speicherstellen, doch wie viel Fortschritt du verlierst, hängt oft davon ab, ob du daran denkst, selbst Kontrollpunkte anzulegen.

Ori and the Blind Forest — Mach Seelenverbindungen zur Gewohnheit

Diese Freiheit verlangt eine Entscheidung über deine Ressourcen: Einige Fähigkeiten, darunter die Flammenexplosion, verbrauchen dieselbe Energie, die du zum Speichern brauchst.

Wenn du deine restliche Energie für einen Angriff ausgibst, fehlt dir vor einer schwierigen Passage womöglich ein neuer Kontrollpunkt. Vergisst du nach dem Überwinden dieser Passage zu speichern, wiegt der nächste Fehler umso schwerer.

Ressource oder FunktionAufgabePraktische Gewohnheit
SeelenverbindungenErstellen Kontrollpunkte mithilfe von EnergieLege nach einem anspruchsvollen Abschnitt eine an, wenn es die Bedingungen erlauben
Blaue EnergieVersorgt Seelenverbindungen und energieverbrauchende FähigkeitenPrüfe deine verbleibende Energie, bevor du sie ausgibst
FlammenexplosionVerbraucht Energie für einen stärkeren Angriff und kann bestimmte Barrieren öffnenPlane ihre Kosten vor dem nächsten Kontrollpunkt ein
EnergiesplitterWerden von manchen Gegnern und zerstörbaren blauen Kristallen hinterlassenSammle verfügbare Splitter ein, bevor du weiterziehst

Gewöhne dir einen bewussten Speicherrhythmus an:

  1. Prüfe deinen Kontrollpunkt vor einer schwierigen Strecke. Mach dir klar, was du nach einem Tod wiederholen müsstest.
  2. Prüfe deine Energie, bevor du die Flammenexplosion einsetzt. Berücksichtige sowohl das unmittelbare Hindernis als auch deinen nächsten Speicherpunkt.
  3. Speichere nach einem Durchbruch, wenn es möglich ist. Sichere den Abschnitt, den du gerade gemeistert hast.
  4. Überdenke dein Vorgehen nach mehreren Toden. Finde heraus, ob die Ausführung, ein ungünstiger Kontrollpunkt oder fehlende Energie das Problem ist.

Speichern ersetzt keine Übung. Es sorgt dafür, dass du gezielt den Teil übst, der dir Schwierigkeiten bereitet.

Ein erheblicher Teil der Schwierigkeit von Ori and the Blind Forest entsteht dadurch, wie weit dich ein Fehler zurückwirft. Wenn jeder Versuch einen langen Abschnitt enthält, den du bereits beherrschst, überdenke die Platzierung deiner Seelenverbindungen.

Behalte nicht einfach denselben Kontrollpunkt bei, nur weil du bisher nicht gestorben bist. Auch eine erfolgreich bewältigte Passage ist Fortschritt, den du sichern solltest.

Lerne die Bewegungen, bevor du dich durch Fluchten kämpfst

In den Fluchtsequenzen zeigen sich Oris anspruchsvolle Plattformmechaniken besonders deutlich. Du musst deine erlernten Fähigkeiten einsetzen, während dir eine verfolgende Gefahr wenig Zeit zum Nachdenken lässt.

Ori and the Blind Forest — Lerne die Bewegungen, bevor du dich durch Fluchten kämpfst

Du kannst dich während dieser Sequenzen nicht darauf verlassen, überall eine Seelenverbindung erstellen zu können. Stell dich darauf ein, längere Bewegungsfolgen am Stück wiederholen zu müssen.

Übe den Stoßangriff mit einem klaren Ziel

Mit dem Stoßangriff kann Ori sich von geeigneten Zielen wie Gegnern und Projektilen abstoßen. Ori fliegt in die von dir gewählte Richtung, während sich das Ziel in die entgegengesetzte Richtung bewegt.

Dadurch eignet sich der Stoßangriff sowohl zur Fortbewegung als auch zum Umlenken von Gefahren. Deine Richtungswahl beeinflusst also mehr als nur Oris unmittelbare Position.

Lege dein Ziel fest, bevor du den Stoßangriff aktivierst. Ziele auf die Plattform, die Öffnung oder das nächste Objekt, das du erreichen möchtest. Übst du diese Entscheidung in ruhigeren Passagen, weißt du während einer Flucht genauer, was zu tun ist.

Betrachte nicht jeden Gegner und jedes Projektil ausschließlich als etwas, das du beseitigen musst. Mit dem Stoßangriff werden manche davon zu nützlichen Fortbewegungshilfen.

Nutze neue Versuche für gezielte Anpassungen

Finde nach einem gescheiterten Versuch heraus, welche Aktion dich aus dem Ablauf gebracht hat. Bist du abgesprungen, bevor du die Kante erreicht hast? Hast du beim Stoßangriff eine ungünstige Richtung gewählt? Bist du am nächsten Hindernis angekommen, ohne zu wissen, wohin es weitergeht?

Ändere diese Aktion beim nächsten Versuch.

Wenn du die gesamte Sequenz wiederholst und nur irgendwie schneller sein möchtest, kannst du wenig daraus ableiten. Zu lernen, wo du abspringst, welches Ziel du anvisierst und wo du landest, gibt jedem neuen Versuch einen Zweck.

Ori and the Blind Forest kann sich besonders schwer anfühlen, wenn eine Sequenz Fähigkeiten kombiniert, die du bisher einzeln eingesetzt hast. Übe, diese Aktionen zu verbinden, statt jeden Tod als Zeichen dafür zu sehen, dass du es nicht schaffen kannst.

Nutze eine angenehme Steuerung

Die PC-Version unterstützt Controller. Wenn dir mit deiner Tastaturbelegung Wandsprünge oder Bewegungskombinationen schwerfallen, probiere einen Controller aus und vergleiche, wie bequem du dieselben Bewegungen ausführen kannst.

Wenn du lieber mit Tastatur und Maus spielst, sieh dir vor dem Weitermachen die Steuerung an. Verbringe nicht einen ganzen Fluchtversuch damit, dich an eine Taste zu erinnern.

Welche Steuerung dir liegt, ist persönlich. Nutze die Eingabemethode, mit der du dich auf Positionierung, Timing und die nächste Aktion konzentrieren kannst.

Verringere Frust, ohne jeden Durchlauf zur Sonderherausforderung zu machen

Beim Erkunden findest du mehr als hübsche Nebenschauplätze. Verbesserungen für Gesundheit und Energie erweitern deine verfügbaren Ressourcen, während Verbesserungen im Fähigkeitenbaum dir bei Erkundung, Effizienz und Kämpfen helfen können.

Sammle erreichbare Verbesserungen ein, bevor du dich immer wieder an einer schwierigen Passage festbeißt. Schau dir an, woran deine Versuche scheitern, und suche dann nach Verbesserungen, die genau dieses Problem angehen.

Zusätzliche Ressourcen helfen dir bei Fehlern, die du überleben kannst, und beim Umgang mit Energie. Tödlichen Gefahren musst du trotzdem geschickt ausweichen.

Gib Fähigkeitspunkte passend zu deinem Problem aus

Lies dir den Fähigkeitenbaum durch, statt jeden Punkt in Angriffe zu stecken. Das Spiel stellt hohe Anforderungen an deine Bewegung, deshalb verdienen Nützlichkeit und Effizienz ebenso viel Aufmerksamkeit wie der Kampf.

Wenn Gegner deinen Fortschritt blockieren, ziehe Kampfverbesserungen in Betracht. Wenn dir Ressourcenverwaltung und Erkundung Schwierigkeiten bereiten, sieh dir die passenden unterstützenden Optionen an.

Unterscheide zwischen erlernten Bewegungsfähigkeiten und optionalen Verbesserungen im Fähigkeitenbaum. Der Erfolg für einen Abschluss ohne ausgegebene Fähigkeitspunkte ist eine zusätzliche Einschränkung und keine Vorgabe für einen normalen Durchlauf.

Trenne den Spielabschluss von der Erfolgsjagd

Die Geschichte abzuschließen und anspruchsvolle Erfolge zu sammeln sind unterschiedliche Ziele. Ein zusätzliches Zeitlimit oder der Verzicht auf Verbesserungen kann aus einem ohnehin herausfordernden Abenteuer eine deutlich strengere Prüfung machen.

ErfolgVoraussetzungZusätzliche Einschränkung für deinen Durchlauf
SupersonicSchließe das Spiel in weniger als drei Stunden abErzeugt Zeitdruck
EliteSchließe das Spiel ab, ohne einen Fähigkeitspunkt auszugebenVerzicht auf optionale Verbesserungen im Fähigkeitenbaum
ImmortalSchließe das gesamte Spiel ab, ohne zu sterbenErfordert einen Abschluss ohne Tod

Hebe dir diese Einschränkungen für einen Durchlauf auf, in dem du sie bewusst möchtest. Gib bei einem gewöhnlichen Durchlauf Fähigkeitspunkte aus, suche nach Ressourcen und lerne die Strecken kennen.

Beende kurze Spielsitzungen nach dem Sichern deines Fortschritts, statt sofort die nächste anspruchsvolle Sequenz zu starten. Vergewissere dich vor dem Beenden, dass du gespeichert hast.

Verschaffe dir beim Wiedereinstieg einen Überblick über dein aktuelles Ziel und deine verfügbaren Bewegungsfähigkeiten. Wenn eine Flucht nur noch aus zunehmend hektischen Fehlern besteht, mach eine Pause und kehre mit frischer Konzentration zum schwierigen Abschnitt zurück.

Ori and the Blind Forest belohnt Geduld, doch dafür musst du nicht endlos viele Versuche am Stück machen. Setze dir ein kleines Ziel — einen Kontrollpunkt sichern, einen Übergang mit dem Stoßangriff verstehen oder eine knifflige Strecke schaffen — und gib dem nächsten Versuch einen konkreten Zweck.

Häufige Fragen

Ist der Schwierigkeitsgrad von Ori and the Blind Forest für Anfänger geeignet?

Plattformpassagen, Ressourcenverwaltung und Fluchtsequenzen können Anfänger fordern. Wähle in der Definitive Edition zum Lernen Normal statt Schwer. Übe die Bewegungen, sammle erreichbare Verbesserungen ein und erstelle regelmäßig Seelenverbindungen, statt dich ausschließlich auf feste Speicherstellen zu verlassen.

Hat das ursprüngliche Ori and the Blind Forest Schwierigkeitsoptionen?

Die ursprüngliche Veröffentlichung bietet keinen wählbaren Schwierigkeitsgrad. Die Definitive Edition ergänzt Schwierigkeitsoptionen, darunter Normal und Schwer. Prüfe deine Edition, bevor du Anweisungen zur Modusauswahl befolgst.

Ist Ori and the Blind Forest hauptsächlich wegen der Kämpfe schwer?

Ein großer Teil der Herausforderung entsteht durch Umgebungsgefahren, präzise Bewegungen und Fluchtsequenzen. Auch Gegnergruppen können schwierige Begegnungen verursachen. Achte neben Angriffsverbesserungen auf deine Sprünge, die Richtung beim Stoßangriff und die Platzierung deiner Kontrollpunkte.

Wie wird Ori and the Blind Forest weniger frustrierend?

Sichere deinen Fortschritt mit Seelenverbindungen, bewahre Energie zum Speichern auf und übe Bewegungskombinationen vor anspruchsvollen Fluchten. Suche nach jedem Tod eine Aktion, die du verändern kannst. Hebe dir die Einschränkungen für Speedruns und Erfolge ohne Tod für eigene Durchläufe auf, statt sie mit einem Durchlauf zu verbinden, bei dem du das Ende erreichen möchtest.

Weiter mit

Ori and the Blind Forest: Spielzeit bis zum Abspann und zu 100 %Wie lange dauert Ori and the Blind Forest? Vergleiche die Spielzeiten für Story, Erkundung und 100 % in beiden Editionen und plane deinen kompletten Durchlauf.

Links zum Spiel und zu Spielergemeinschaften: